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Aktuelles
Herzlich Willkommen beim Regionalbüro Regensburg

Herzlich willkommen im Regionalbüro Regensburg


Mit dem Leitziel, die soziale Demokratie zu fördern und zu stärken, bietet das Regensburger Regionalbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung politische Bildung für Menschen aus allen Lebensbereichen an.
Dazu veranstalten wir eine Vielzahl an Seminaren, Fachtagungen und Akademiegesprächen zu verschiedenen Themen aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Wir laden Sie herzlich ein, uns und unser Angebot kennenzulernen.


Unter Veranstaltungen finden Sie unser ständig aktualisiertes Programm mit der Möglichkeit einer Online-Anmeldung.

Die Veranstaltungen der Kommunalakademie für politische Mandatsträger finden Sie unter Kommunalakademie Bayern.

Im Rückblick können Sie sich über ausgewählte Veranstaltungen der letzten Zeit informieren.

Sie haben Fragen zu unserer Arbeit und unseren Seminaren? Sie wollen zu Veranstaltungen direkt eingeladen werden? Wir freuen uns über Ihre Anfrage.
 
Zu einigen Veranstaltungen gibt es auch Youtube-Beiträge, die Sie auf dem FES-Youtube-Channel anschauen können. Momentan sind folgende Beiträge online:
 
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht unseres aktuellen Angebots.

47. Regensburger Gespräch. TTIP PDF Drucken

47. Regensburger Gespräch
Was ist, was will, wem nützt TTIP?

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Bernd Lange, Robert Misik, Ismail Ertug, Harald Zintl

Das geplante Freihandelsabkommen der EU mit den USA TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) war Thema des 47. Regensburger Gesprächs am Donnerstag, 28. April. Am Podium argumentierten Bernd Lange, SPD-Europaabgeordneter und Vorsitzender des für die Freihandelsabkommen zuständigen Handelsausschusses des Europäischen Parlaments und der österreichische Schriftsteller, Journalist und TTIP-Kritiker Robert Misik. Das Gespräch moderierten MdEP Ismail Ertug und Harald Zintl.

Durchaus überraschend für die mehr als 150 Gäste des Regensburger Gesprächs - und auch den Veranstalter - unterschieden sich die Aussagen von Lange und Misik eher in Nebensätzen. Lange machte deutlich, dass er weder dem CETA- noch dem nicht in Ansätzen ausverhandelten TTIP-Abkommen zustimmen werde, wenn Standards für Verbraucher oder Arbeitnehmerrechte abgesenkt würden. Trotzdem sei es sinnvoll zu verhandeln, weil ein fairer Handel verbindliche Regeln brauche und so Standards durchgesetzt werden, die beispielsweise vor Sozialdumping schützen. Wenn die EU mit den USA keine Einigung über die Abschaffung von tarifären und nicht-tarifären Handelshemmnissen hinaus erzielen könnten, wäre ein Scheitern von TTIP „kein Weltuntergang“. Misik stimmte Lange in der Zielsetzung der TTIP-Verhandlungen aus sozialdemokratischer Zielsetzung weitgehend zu, rechnete aber stärker mit den Prämissen des Freihandels ab. Er bringe durchaus Vorteile. Aber unter dem Strich befördere der globale Freihandel die Verteilung von Reichtum von den weniger entwickelten Ländern zu den Industriestaaten und innerhalb der Staaten von den Arbeitnehmern zu den Kapitaleignern. Den Statements schloss sich eine lebendige, aber sachliche und fundierte Diskussion zu TTIP an.

Dieser Artikel von Pascal Durain aus der Regensburger „Mittelbayerischen Zeitung“ ist lesenswert.

 
Ausstellung Oskar und Emilie Schindler PDF Drucken

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...ich werde meine Juden auf jeden Fall verteidigen.
Oskar und Emilie Schindler

Erstmals beschäftigt sich eine Ausstellung umfassend mit dem Leben und Wirken von Oskar und Emilie    Schindler. Auf 30 Rollplanen wird gezeigt, wie es Oskar und Emilie Schindler gelang, während der Nazi-Diktatur 1200 Juden vor dem sicheren Tod zu retten. Die Ausstellung informiert aber auch über die Jugend der Beiden, ihre Versuche nach Kriegsende 1945 in Deutschland und Argentinien wieder Fuß zu fassen und die Jahre bis zur späten Anerkennung ihrer Lebensleistungen.

Die Ausstellung richtet sich an politische und gewerkschaftliche Organisationen und darin engagierte Einzelpersonen, aber auch an allgemein gesellschaftspolitisch Interessierte. Über ein Interesse von Jugendlichen und jungen Erwachsenen freuen wir uns besonders. Die Ausstellung kann nur an Organisationen oder Einzelpersonen ausgeliehen werden, die gemeinnützige Interessen vertreten.

Sie möchten die Ausstellung ausleihen?
Die Ausstellung steht das gesamte Jahr zur Ausleihe zur Verfügung. Grundsätzlich können sich politische und gewerkschaftliche Organisationen, NGO's, Bildungsträger (z.B. Schulen und Universitäten), aber auch politisch interessierte Einzelpersonen um eine Ausleihe bewerben.
Informationen zur Ausstellung



 

 

 
Vortrag über das Leben von Oskar und Emilie Schindler PDF Drucken

Schindler-Expertin Prof. Erika Rosenberg-Band im September, Oktober und Dezember 2016 auf Vortragsreise

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Oskar Schindler und seine Frau Emilie haben gemeinsam während des Zweiten Weltkriegs etwa 1200 Juden und weitere fast 600 polnische und tschechische Zwangsarbeiter vor Verfolgung und Ermordung gerettet. Bevor das Ehepaar 1949 nach Argentinien emigrierte, lebte es ab Herbst 1945 in Regensburg. Der deutsch-argentinischen Publizistin und Schindler-Biografin Erika Rosenberg gebührt das Verdienst, Emilies viele Jahrzehnte unterschätzten Anteil an der Rettung bekanntgemacht zu haben. Diesen Beitrag von Emilie Schindler will Frau Rosenberg auch in Ihrem Vortrag besonders hervorheben, der sich mit dem Leben des Ehepaares Schindler befasst und auf Rosenbergs intensiv recherchierten Biographien der beiden Eheleute basiert.

Ergänzend dazu bieten wir die Ausstellung „…ich werde meine Juden auf jeden Fall verteidigen“ an, die sich demselben Thema widmet und die optional in Verbindung mit dem Vortrag gezeigt werden kann. 

Informationen zum Vortrag und mögliche Termine

Merkblatt zur Ausstellung

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